
Der Oberste Gerichtshof der USA entschied am Donnerstag, dass die Trump-Regierung den Temporären Schutzstatus (TPS) für Hunderttausende haitianische und syrische Einwanderer rechtmäßig entziehen kann — ein großer Sieg für die Einwanderungsagenda des Weißen Hauses. Das Urteil ebnet den Weg für Abschiebungen von Menschen, die seit Jahren legal in den USA leben, viele mit in Amerika geborenen Kindern.
TPS erlaubt Bürgern aus Ländern mit bewaffneten Konflikten oder Naturkatastrophen, legal in den USA zu leben und zu arbeiten. Für Haitianer wird er seit dem Erdbeben 2010 verlängert, für Syrer wegen des anhaltenden Bürgerkrieges.
Das Urteil gibt der Regierung die rechtliche Vollmacht, Hunderttausenden den Status zu entziehen, die seit über einem Jahrzehnt in den USA leben. Kritiker bezeichneten es als eine der weitreichendsten Einwanderungsentscheidungen seit Jahren.
Die Nachricht sorgte für sofortige Bestürzung in haitianischen und syrischen Einwanderergemeinschaften. Rechtsbeistände kündigten weitere rechtliche Schritte an; Menschenrechtsorganisationen forderten den Kongress auf, schützende Gesetze zu verabschieden.
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