Ukraines Außenminister Andrii Sybiha appellierte am 15. September 2026 an internationale Partner, Ersatzlokomotiven zu liefern. Russlands anhaltende Kampagne gegen die ukrainische Eisenbahninfrastruktur hat seit Beginn der Vollinvasion bereits 500 Lokomotiven beschädigt oder zerstört.
Allein im Jahr 2026 griffen russische Kräfte die Eisenbahninfrastruktur der Ukraine mehr als 1.500 Mal an. Am 15. September trafen russische Kräfte eine Passagierzuglokomotive, doch rechtzeitige Vorwarnung ermöglichte der Besatzung die Evakuierung ohne Verletzte.
Der Schienenverkehr ist entscheidend für Truppentransporte, Waffenlieferungen, humanitäre Hilfe und Zivilisten. Sybiha forderte europäische und andere Verbündete auf, dringend auf Ukraines Anfrage nach Lokomotiven zu reagieren. Ohne nachhaltige internationale Unterstützung könnte Ukraines Fähigkeit zur effizienten Versorgung ernsthaft beeinträchtigt werden.
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