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Trump droht Iran mit Wirtschaftskrieg — Teheran zeigt sich unbeeindruckt

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US-Präsident Donald Trump verschärfte am Donnerstag seine Rhetorik gegenüber dem Iran erneut und drohte mit einem beispiellosen Wirtschaftskrieg, nachdem Verhandlungen mit Teheran keine sichtbaren Ergebnisse erbracht hatten. In einem Beitrag auf Truth Social warnte er, dass jedes Land — einschließlich seiner Finanzinstitutionen, Unternehmen, Flughäfen und Regierungsbehörden —, das den Iran unterstützt, mit gewaltigen wirtschaftlichen Konsequenzen rechnen müsse.

Iran zeigt sich unbeeindruckt

Die iranischen Medien reagierten betont gelassen. Die Nachrichtenagentur Fars bezeichnete Trumps Warnung als nichts anderes als psychologische Kriegsführung und Propaganda. Tasnim ergänzte, der Iran habe gelernt, diese Einschränkungen zu umgehen, und sei darin mittlerweile sehr versiert.

Druck durch Midterms

Die neue Rhetorik fällt in eine Zeit rund zwei Monate vor den wichtigen US-Zwischenwahlen im November. Der Krieg gegen den Iran dauert seit rund sechs Monaten an, ohne greifbare Erfolge für Washington: Verhandlungen über die Wiedereröffnung der Straße von Hormus sind festgefahren, und iranisches Öl fließt weiterhin vor allem nach China. Der genaue Mechanismus von Trumps angedrohtem Wirtschaftskrieg bleibt unklar.

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