
US-Präsident Donald Trump hat am Montag Oman mit Militärschlägen gedroht, falls das Sultanat die amerikanischen Atomgespräche mit Iran stört. Die Drohung kommt, während ein diplomatisches 60-Tage-Fenster zur Lösung der iranischen Atomkrise seinem Ende entgegengeht.
Trumps Warnung richtet sich gegen Omans Bemühungen, die Straße von Hormus wieder für den iranischen Schiffsverkehr zu öffnen — eine strategisch wichtige Wasserstraße, durch die rund 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung fließen.
Trump sagte, wenn Oman sich in den Weg stellt, wird es entsprechend behandelt werden. Die scharfe Sprache gegenüber einem traditionellen regionalen Vermittler überraschte Diplomaten weltweit.
Der 60-tägige Countdown für Iran, eine Einigung mit den USA zu erzielen, ist ein zentrales Element von Trumps Maximaldruckstrategie. Mit dem Ablauf der Frist eskalieren die Spannungen im Persischen Golf spürbar.
Analysten warnen, dass Drohungen gegen Oman den Golfkooperationsrat destabilisieren könnten. Die omanische Regierung hat bislang nicht öffentlich auf Trumps Aussagen reagiert.
Wir verwenden Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Datenschutzrichtlinie