Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat dem Iran ein scharfes Ultimatum gestellt und vor verheerenden Angriffen auf die kritische Infrastruktur des Landes gewarnt, sollten die laufenden Verhandlungen mit dem „neuen Regime“ in Teheran scheitern. Die Hauptbedingung zur Vermeidung der Angriffe ist die sofortige Freigabe der Straße von Hormus, einer lebenswichtigen Ader für die weltweiten Ölexporte.
In einer Erklärung auf seiner Plattform Truth Social nannte Trump mögliche Ziele, darunter Kraftwerke, Ölquellen und die strategisch wichtige Insel Kharg. Er deutete auch an, dass Entsalzungsanlagen zerstört werden könnten.
„Die Vereinigten Staaten von Amerika führen ernsthafte Verhandlungen mit dem neuen und gemäßigteren Regime über die Einstellung unserer Militäroperationen im Iran. Es wurden bedeutende Fortschritte erzielt, aber wenn aus irgendeinem Grund in naher Zukunft kein Abkommen zustande kommt (obwohl dies wahrscheinlich der Fall sein wird) und wenn die Straße von Hormus nicht sofort 'für die Schifffahrt geöffnet' wird, werden wir unseren wunderbaren 'Aufenthalt' im Iran beenden, indem wir alle ihre Kraftwerke, Ölquellen und die Insel Kharg (und möglicherweise auch alle Entsalzungsanlagen!), die wir absichtlich noch nicht 'angetastet' haben, in die Luft jagen und vollständig zerstören“, schrieb der Präsident.
Trump bezeichnete die mögliche Zerstörung als Vergeltung für amerikanische Soldaten und Zivilisten, die während der 47-jährigen „Schreckensherrschaft“ der früheren iranischen Führung getötet wurden.
Diese jüngste Drohung folgt auf eine Reihe von Eskalationen und vorübergehenden Waffenstillständen zwischen Washington und Teheran in jüngster Zeit. Am 23. März kündigte Trump unter Verweis auf „produktive“ Gespräche eine fünftägige Aussetzung der Militärschläge auf iranische Energieanlagen an. Zuvor hatte er mit Bombenangriffen gedroht, falls die Straße von Hormus nicht wieder für die internationale Schifffahrt geöffnet würde.
Als Reaktion auf frühere Drohungen warnten iranische Beamte, dass jeder US-Angriff auf ihr Stromnetz mit Vergeltungsschlägen gegen die amerikanische Infrastruktur im gesamten Nahen Osten beantwortet würde.
Trotz der hitzigen Rhetorik wurde die Frist für militärische Maßnahmen nach hinten verschoben. Trump bestätigte kürzlich, dass die Pause für Angriffe auf iranische Energieanlagen auf Ersuchen Teherans bis zum 6. April verlängert wurde, was ein enges Zeitfenster für eine diplomatische Lösung lässt.
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