
US-Präsident Donald Trump gab am 19. April bekannt, dass US-Streitkräfte das iranische Frachtschiff Touska im Golf von Oman beschlagnahmt haben, nachdem es versucht hatte, die US-Seeblockade zu durchbrechen. Die Ankündigung erfolgte über Trump's Truth Social und wurde vom US Central Command (CENTCOM) bestätigt.
Der Zerstörer USS Spruance verfolgte das fast 274 Meter lange Schiff und sendete sechs Stunden lang wiederholte Warnungen. Die iranische Besatzung ignorierte alle Aufforderungen anzuhalten. US-Streitkräfte feuerten daraufhin die MK-45-Kanone des Spruance auf den Maschinenraum, um das Schiff zu stoppen.
Anschließend enterten US-Marines des 31. Marine Expeditionary Unit die Touska. CENTCOM bestätigte, dass das Schiff vollständig unter US-Kontrolle steht.
Die Beschlagnahme erfolgte, als Trumps Gesandte zu einer neuen Verhandlungsrunde mit dem Iran nach Pakistan aufbrachen. Der Iran hatte am 18. April erneut die Straße von Hormuz gesperrt und dabei auf die US-Blockade iranischer Häfen hingewiesen. Trump hatte zuvor mit Angriffen auf iranische Infrastruktur gedroht, falls bis Mittwoch kein Abkommen erzielt würde.
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