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President Donald Trump at the White House, July 23, 2026

Trumps neue Zölle auf 80+ Länder: Was das für Ihren Geldbeutel bedeutet

📅 Jul 27, 2026⏱ 2 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Präsident Donald Trumps neue, weitreichende Zölle auf mehr als 80 Länder traten am Freitag, dem 25. Juli, in Kraft — ein Comeback umfangreicher Importabgaben auf nahezu alle US-Handelspartner, nachdem der Oberste Gerichtshof eine frühere Zollrunde in diesem Jahr für ungültig erklärt hatte. Die Maßnahmen stützen sich auf Section 301 des Handelsgesetzes von 1974 und zitieren vermeintliche Verstöße gegen Verbote von Zwangsarbeit.

Länder mit Verpflichtungen zum Verbot von Importen aus Zwangsarbeit — darunter Argentinien, Bangladesch, die EU und Taiwan — zahlen 10% Zoll. Alle anderen 41 Länder ohne solche Verbote zahlen 12,5%.

Auswirkungen auf Preise und Wirtschaft

Die neuen Zölle erfassen rund 99% aller US-Importe, doch Ausnahmen für Lebensmittel, Kraftstoffe, Düngemittel und USMCA-konforme Waren begrenzen die Reichweite erheblich. Der durchschnittliche Zollsatz sank laut Yale Budget Lab leicht von 11,4% auf 11,1%, soll bis Ende 2026 aber auf 11,8% steigen.

Deutsche-Bank-Analyst Jim Reid sieht wenig wirtschaftliche Veränderung und nennt die Ankündigung eher als Sicherung als als Erhöhung der Zölle. Rechtlich gilt Section 301 als belastbarer als die vom Gericht gestrichenen Notstandsbefugnisse — wenngleich Kritiker dies bezweifeln. Bei Beibehaltung über zehn Jahre könnten die Abgaben laut Committee for a Responsible Federal Budget bis zu 900 Milliarden Dollar an zusätzlichen Bundeseinnahmen erzeugen. Trump verhängte zudem 50%-Zölle auf kanadische Waren, 25% auf brasilianische Exporte und 100% auf Generika-Hersteller ab 2028 — Zeichen eines dauerhaften Wandels in der US-Handelspolitik.

Quelle: ABC News
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