CHERSON — Zwei Zivilistinnen kamen am Mittwoch, den 1. April 2026, bei einem gezielten russischen Drohnenangriff auf einen Pkw in der südukrainischen Stadt Cherson ums Leben, während der Fahrer Verletzungen erlitt.
Lokale Behörden berichteten, dass sich der tödliche Angriff am helllichten Tag ereignete, als das Fahrzeug auf den Straßen der Stadt unterwegs war. Die regionale Staatsanwaltschaft von Cherson veröffentlichte eine offizielle Erklärung mit den vorläufigen Ergebnissen der Untersuchung.
„Nach den Ermittlungen warfen die Militärs der Armee der Russischen Föderation am 1. April 2026 gegen 11:20 Uhr einen Sprengsatz von einem UAV auf ein Auto in Cherson ab. Infolge des Angriffs starben zwei weibliche Fahrgäste. Der Fahrer wurde verletzt und ins Krankenhaus gebracht“, bestätigte die Staatsanwaltschaft.
Als Reaktion auf den tödlichen Bombenangriff haben die ukrainischen Strafverfolgungsbehörden offiziell ein Strafverfahren eingeleitet. Der Fall wurde nach Artikel 438 Absatz 2 des Strafgesetzbuches der Ukraine eröffnet, der sich mit Verstößen gegen die Gesetze und Gebräuche des Krieges in Verbindung mit vorsätzlichem Mord befasst.
Diese Tragödie ist Teil einer anhaltenden Serie tödlicher Angriffe auf die zivile Infrastruktur und die Bewohner der Region. Nur wenige Tage zuvor, am Nachmittag des 26. März, forderte ein weiterer russischer Beschuss in Cherson das Leben einer Mitarbeiterin eines örtlichen Wärmekraftwerks.
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