
Britische Gesundheitsbehörden überwachen einen Hilfsarbeiter in einem Londoner Spezialkrankenhaus, nachdem dieser aus der Demokratischen Republik Kongo evakuiert worden war, da er möglicherweise mit dem Ebola-Virus in Kontakt gekommen war, bestätigten Behördenvertreter am Mittwoch.
Die UK Health Security Agency (UKHSA) erklärte, der Mitarbeiter sei als Vorsichtsmaßnahme in einer Hochrisiko-Infektionskrankheiten-Einheit (HCID) untergebracht worden. Die Behörden betonten, dass das Risiko für die breite Öffentlichkeit sehr gering sei, da Ebola nicht über die Luft übertragen werde.
Wenn britische Gesundheits- oder Hilfsarbeiter aus Ebola-betroffenen Regionen zurückkehren, sieht das Standardprotokoll eine verstärkte Überwachung für bis zu 21 Tage vor. In den meisten Fällen schließen überwachte Personen den Beobachtungszeitraum ohne Symptome ab.
Die DR Kongo hat in den vergangenen drei Jahrzehnten mehr Ebola-Ausbrüche erlebt als jedes andere Land der Welt. Ebola verursacht schweres hämorrhagisches Fieber mit einer Sterblichkeitsrate von bis zu 90%. Das Virus wird nicht über die Luft übertragen.
Das Vereinigte Königreich verfügt über gut etablierte Verfahren zur Überwachung und Behandlung von Personen, die möglicherweise Ebola ausgesetzt waren, und das aktuelle Risiko für die Öffentlichkeit ist sehr gering.
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