Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha empfing in Kiew seine Amtskollegen aus Estland, Lettland und Litauen, um die jüngsten Vorfälle mit „verirrten“ ukrainischen Drohnen zu besprechen, die auf dem Gebiet der baltischen Staaten und Finnlands abgestürzt waren.
Während des diplomatischen Treffens am 31. März 2026 drückte Sybiha sein Bedauern über die Vorfälle aus und versicherte seinen Kollegen – Margus Tsahkna aus Estland, Baiba Braže aus Lettland und Kęstutis Budrys aus Litauen –, dass Kiew zu einer engen Zusammenarbeit bereit sei, um zukünftige Risiken zu minimieren.
Der ukrainische Geheimdienst führt die Navigationsausfälle der unbemannten Luftfahrzeuge (UAVs) auf gezielte Störungen durch russische Systeme zur elektronischen Kampfführung (EloKa) zurück. Offizielle Stellen wiesen darauf hin, dass Moskau aktiv versuche, solche Grenzzwischenfälle zu provozieren, um sie für Propagandazwecke auszunutzen.
„Wir waren uns einig, dass das russische Regime die Hauptursache für die Instabilität in unserer Region ist und dass alle Formen des wirksamen Drucks auf den Aggressor verstärkt werden müssen, um den Frieden näher zu bringen“, erklärte Sybiha nach den Gesprächen.
Die diplomatischen Gespräche folgen auf eine Reihe von Drohnenabstürzen, die mit den jüngsten ukrainischen Angriffen auf die russische Hafeninfrastruktur in der Nähe von St. Petersburg in Verbindung stehen. Die Vorfälle erstrecken sich über mehrere Nachbarländer:
Das ukrainische Außenministerium hat sich bei den baltischen Staaten und Finnland offiziell entschuldigt und bekräftigt, dass die Luftraumverletzungen unbeabsichtigte Folgen der intensiven russischen elektronischen Gegenmaßnahmen waren.
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