Ukraine und USA in der Krise: Was folgt auf den Diesel-Deal mit Russland?
Präsident Donald Trumps Entscheidung, US-Unternehmen den Kauf russischen Diesels zu erlauben, hat eine Welle der Kritik von Verbündeten, der Ukraine und innenpolitischen Gegnern ausgelöst. DW sprach mit Experten darüber, was die Entscheidung antreibt und was sie für den Konflikt bedeutet.
Warum Trump den Deal schloss
Experten nannten zwei Hauptmotive: wirtschaftlicher Nutzen für amerikanische Verbraucher und ein diplomatisches Signal an Moskau, um Russland zu Friedensverhandlungen zu bewegen. Kritiker werfen Trump vor, damit den wirtschaftlichen Druck der Sanktionen zu untergraben.
Das Dilemma der Ukraine
Für die Ukraine ist die Entwicklung eine erhebliche Herausforderung. Kiew stützt sich auf westliche Solidarität, um seine Verteidigung aufrechtzuerhalten. Ukrainische Beamte kritisierten den Deal öffentlich und forderten gleichzeitig Garantien für die Fortsetzung der Militärhilfe.
