Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat ein wachsendes Interesse des Nahen Ostens an den militärischen Fähigkeiten der Ukraine bekannt gegeben. Demnach haben Jordanien, Kuwait, Bahrain und Oman formelle Anfragen für Verteidigungssysteme und den Transfer von Kampferfahrung gestellt.
In einer Ansprache an die Nation am 30. März hob Selenskyj die wachsenden diplomatischen und verteidigungspolitischen Beziehungen zwischen Kiew und der arabischen Welt hervor. Der Präsident bezeichnete die jüngsten Pakte mit Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar als „historische Abkommen“ und wies darauf hin, dass derzeit aktiv an ähnlichen Partnerschaften mit Jordanien und Kuwait gearbeitet werde.
Der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umjerow bereist derzeit die Region, um diese politischen Verhandlungen voranzutreiben, und hat dem Präsidenten bereits einen Fortschrittsbericht vorgelegt.
Selenskyj betonte, dass diese wachsende Zusammenarbeit über das internationale Prestige hinausgeht. Nach Ansicht des Staatsoberhauptes stellt die wachsende Nachfrage aus Bahrain und Oman eine strategische Chance für Kiew dar.
„Und für die Ukraine ist dies nicht nur eine Frage des Prestiges und des Respekts für unser Volk. Dies ist eine sehr konkrete und praktische Angelegenheit – wir exportieren unser Verteidigungssystem, die Fähigkeiten unserer Krieger, das Wissen, das unser Staat besitzt“, erklärte Selenskyj. „Und von diesen Staaten – von unseren Partnern – erwarten wir eine entsprechende Sicherheitskooperation.“
Über den Export von militärischem Wissen hinaus enthüllte der Präsident, dass die laufenden Verhandlungen mehrere kritische Sektoren umfassen. Die jüngsten Gespräche haben zu Vereinbarungen über die Stärkung der Luftverteidigungskapazitäten, die Gründung von Joint Ventures in der Verteidigungsproduktion und die Vertiefung der Zusammenarbeit im Energiesektor geführt.
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