🔖👤

Beamtin des ukrainischen Kulturministeriums wegen Rechtfertigung russischer Aggression angeklagt

📅 Mar 30, 2026⏱ 2 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Einer hochrangigen Beamtin des ukrainischen Kulturministeriums wurde offiziell die Mitteilung über einen Tatverdacht zugestellt. Ihr wird vorgeworfen, die bewaffnete Aggression Russlands gerechtfertigt und Raketenangriffe auf ukrainische Ziele befürwortet zu haben.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft der Stadt Kiew und des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) verteidigte die Verdächtige, die als Leiterin einer Abteilung innerhalb des Ministeriums tätig ist, die russische Invasion in privaten Gesprächen aktiv und stellte den andauernden Krieg als legitime Handlung und nicht als Akt der Aggression dar.

Anklage und Vorwürfe

Die Staatsanwaltschaft der Stadt Kiew veröffentlichte eine Erklärung mit Details zu den Vorwürfen: "Unter der verfahrensrechtlichen Leitung der Staatsanwaltschaft der Stadt Kiew wurde der Leiterin einer der Abteilungen des Kulturministeriums der Ukraine der Verdacht der Anerkennung als rechtmäßig und der Leugnung der bewaffneten Aggression der Russischen Föderation gegen die Ukraine mitgeteilt. Die Handlungen der Verdächtigen, die eine Beamtin ist, werden nach Teil 3 des Artikels 436-2 des Strafgesetzbuches der Ukraine eingestuft."

Ermittler deckten auf, dass die Beamtin häufig behauptete, die Ukraine selbst habe den Krieg und die anschließenden russischen Angriffe auf ihre Energieinfrastruktur provoziert. Obwohl sie in Kiew lebte und die täglichen Verwüstungen durch den Konflikt miterlebte, soll sie darüber spekuliert haben, welche Ziele für russische Raketenangriffe am effektivsten wären, und den Wunsch nach mehreren Einschlägen geäußert haben.

Belastendes Beweismaterial

Forensische linguistische Untersuchungen haben die Rechtswidrigkeit ihrer Aussagen bestätigt. Darüber hinaus führten Strafverfolgungsbehörden eine Durchsuchung am Wohnort der Verdächtigen durch und entdeckten stark belastende Dokumente.

  • Briefe an den russischen Präsidenten Wladimir Putin und andere unbekannte Empfänger.
  • Die Briefe wurden im Namen des Sohnes der Verdächtigen verfasst und baten um Hilfe bei der Übersiedlung nach Russland.
  • In der Korrespondenz erklärte der Sohn, er wolle "nicht unter Nazis leben" und sehe seine Zukunft in der Russischen Föderation.

Angesichts der gesammelten Beweise beantragt die Staatsanwaltschaft derzeit beim Gericht, die Verdächtige bis zum Prozessbeginn in Untersuchungshaft zu nehmen.

Diskussion 0

Wir verwenden Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Datenschutzrichtlinie