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US Assures Ukraine No Plans to Redirect PURL Weapons to Middle East, Says Sybiha

USA versichern Ukraine: Keine Pläne zur Umleitung von PURL-Waffen in den Nahen Osten

📅 Mar 29, 2026⏱ 2 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat bestätigt, dass die Vereinigten Staaten derzeit keine Absicht haben, für die Ukraine beschaffte Waffen in den Nahen Osten umzuleiten. Die Zusicherung kam direkt von US-Außenminister Marco Rubio und reagiert auf jüngste Bedenken über eine mögliche Umverteilung von Militärhilfe.

Zusicherungen beim G7-Gipfel

Im Rückblick auf die Ergebnisse des G7-Außenministertreffens, das am 27. März in Frankreich stattfand, betonte Sybiha, dass Washingtons Haltung bezüglich des PURL-Rüstungsbeschaffungsprogramms unverändert bleibe.

„Auf der Ebene von Außenminister Rubio wurde erklärt, dass nichts aus diesem Programm in andere geografische Winkel umgeleitet wurde, weder aus den Mitteln noch von der für die Ukraine bestimmten Ausrüstung“, so Sybiha. „Stand jetzt gibt es auch keine Pläne für eine Umleitung.“

Erweiterung des PURL-Programms

Der ukrainische Chefdiplomat enthüllte zudem, dass eine weitere, ungenannte Nation Beiträge zum PURL-Programm zugesagt hat. Er hob den fortlaufenden Betrieb und das zukünftige Wachstum der Initiative hervor und beschrieb sie als „das einzig mögliche Instrument zur Stärkung unserer strategischen Luftverteidigung“.

Hintergrund der Kontroverse

Die Zusicherungen folgen auf einen aktuellen Bericht der Washington Post, der nahelegte, dass das Pentagon die Möglichkeit prüfe, wichtige militärische Ausrüstung, die für die ukrainischen Streitkräfte bestimmt ist, zur Unterstützung des laufenden Konflikts mit dem Iran abzuzweigen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor klargestellt, dass es keine derartige Umleitung von US-Waffen gegeben habe, räumte jedoch ein, dass künftige Entwicklungen von verschiedenen Faktoren abhängen könnten, einschließlich der Dauer des Krieges im Iran.

Während Außenminister Rubio am 28. März bestätigte, dass von NATO-Ländern für die Ukraine gekaufte Waffen derzeit nicht in den Nahen Osten geschickt werden, schloss er diese Möglichkeit für die Zukunft nicht völlig aus. Unterdessen äußerte sich US-Präsident Donald Trump zu den Medienberichten und erklärte, dass die Vereinigten Staaten routinemäßig Waffen zwischen verschiedenen Regionen der Welt umleiten würden.

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