Die Vereinigten Staaten verstärken ihre militärische Präsenz im Nahen Osten erheblich, indem sie einen dritten Flugzeugträger in die Region entsenden. Dies berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf US-Regierungsvertreter.
Am 31. März verließ der Flugzeugträger der Nimitz-Klasse, die USS George H.W. Bush, zusammen mit seinen Begleitschiffen den Marinestützpunkt Norfolk in Virginia. Die Überfahrt in den Nahen Osten wird voraussichtlich mehrere Wochen dauern. Nach seiner Ankunft wird sich das Schiff zwei bereits in der Region befindlichen US-Flugzeugträgerkampfgruppen anschließen.
Der aktuelle Status der für die Region vorgesehenen US-Flugzeugträger stellt sich wie folgt dar:
Über die maritimen Verlegungen hinaus verstärkt Washington seine Präsenz in mehreren Bereichen. Am vergangenen Wochenende drangen amphibische Angriffsschiffe und die 31. Marine Expeditionary Unit in die strategischen Gewässer um den Iran ein. Darüber hinaus hat US-Präsident Donald Trump Teile der 82. US-Luftlandedivision in den Nahen Osten beordert und erwägt aktiv die Entsendung von weiteren 10.000 Bodentruppen.
Der militärische Aufmarsch fällt mit Äußerungen von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zusammen, der kürzlich erklärte, dass die kommenden Tage im Krieg gegen den Iran entscheidend sein werden. Hegseth merkte an, dass Teherans militärische Fähigkeiten, die aktuelle Situation zu beeinflussen, stetig abnehmen.
Unterdessen bleibt die regionale Sicherheitslage äußerst volatil. Medienberichten zufolge haben kontinuierliche und intensive iranische Drohnen- und Raketenangriffe die Bestände an Abfangraketen der Luftverteidigungssysteme der Golfstaaten nahezu erschöpft.
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