
Das US-Außenministerium kündigte diese Woche eine "schrittweise Rücknahme" aller PEPFAR-Mittel für Südafrika an und streicht rund 400 Millionen US-Dollar jährliche HIV-Unterstützung für das Land mit der höchsten HIV-Belastung der Welt — mehr als 8 Millionen Infizierte.
Ein Außenamtssprecher verwies auf "Südafrikas Versäumnis, nachweisbare Fortschritte bei den politischen Anforderungen der Regierung zu erzielen", einschließlich der Aufhebung des Landenteignungsgesetzes und der Distanzierung von Iran und China.
Pretorias Gesundheitsministerium erklärte, an einem "Selbstversorgungsplan" zu arbeiten. Gesundheitsökonomen warnen jedoch vor erheblichen Lücken in der Versorgung mit antiretroviralen Medikamenten.
PEPFAR hat seit 2003 mehr als 25 Millionen Leben gerettet. Internationale Gesundheitsorganisationen bezeichnen den Schritt als "verheerend".
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