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USA beenden HIV-Finanzierung für Südafrika in Höhe von 400 Millionen Dollar jährlich wegen Politikstreitigkeiten

1 Min. Lesezeit

Das US-Außenministerium kündigte diese Woche eine "schrittweise Rücknahme" aller PEPFAR-Mittel für Südafrika an und streicht rund 400 Millionen US-Dollar jährliche HIV-Unterstützung für das Land mit der höchsten HIV-Belastung der Welt — mehr als 8 Millionen Infizierte.

Gründe für Washingtons Entscheidung

Ein Außenamtssprecher verwies auf "Südafrikas Versäumnis, nachweisbare Fortschritte bei den politischen Anforderungen der Regierung zu erzielen", einschließlich der Aufhebung des Landenteignungsgesetzes und der Distanzierung von Iran und China.

Reaktion Südafrikas

Pretorias Gesundheitsministerium erklärte, an einem "Selbstversorgungsplan" zu arbeiten. Gesundheitsökonomen warnen jedoch vor erheblichen Lücken in der Versorgung mit antiretroviralen Medikamenten.

Weltweite Auswirkungen

PEPFAR hat seit 2003 mehr als 25 Millionen Leben gerettet. Internationale Gesundheitsorganisationen bezeichnen den Schritt als "verheerend".

Quelle: BBC News
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