US-Geheimdienst: Saudi-Arabien schließt Nuklearprogramm nicht aus
US-Geheimdienste haben dem Kongress ein Dokument übergeben, das warnt, Saudi-Arabien schließe die Entwicklung eigener Atomwaffen nicht aus. Das berichtet die Washington Post unter Berufung auf US-Beamte. Die Einschätzung verstärkt die Bedenken einiger Abgeordneter gegenüber Trumps Atomdeal mit Riad.
Das Nuklearabkommen in der Kritik
Das Abkommen erlaubt US-Unternehmen, zivile Atomenergeprojekte im Wert von Hunderten Millionen Dollar in Saudi-Arabien zu realisieren. Kritiker im Kongress befürchten, es könnte Wege zur Waffenentwicklung eröffnen und ein Wettrüsten im instabilen Nahen Osten auslösen.
Regionale Folgen
Sollte Saudi-Arabien Atomwaffen erwerben, stünde der Iran unter Druck, das eigene Programm zu beschleunigen. Analysten warnen, die Proliferationsrisiken in der Region seien so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
