
Russland begann am 18. September 2026 mit dreitägigen Parlamentswahlen vor dem Hintergrund wachsender öffentlicher Beunruhigung über den anhaltenden Krieg.
Laut dem unabhängigen Meinungsforschungsinstitut ExtremeScan glauben 60 Prozent der Russen, dass der Krieg gegen die Ukraine ihre Alltagsleben negativ beeinflusst. Fast die Hälfte der vom staatlichen FOM Befragten stellte wachsende Ängste in ihrem Umfeld fest. Soziologin Margarita Zavadskaya beschrieb die Entwicklung: "Wachsende Unsicherheit führt zu Sorgen und Kriegsmüdigkeit."
Bürger nennen steigende Preise, Internetzensur, Kraftstoffmangel durch ukrainische Angriffe auf Raffinerien und die Angst vor erneuter Mobilisierung. Manche verlassen das Land aus Furcht vor einem Einberufungsbescheid nach den Wahlen.
Analysten beschreiben die Parlamentswahl als effektives Referendum über den Ukrainekrieg. Die Unterstützung für Friedensgespräche hat in den vergangenen Monaten spürbar zugenommen.
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