Selenskyj fordert Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte für den Wiederaufbau der Ukraine
Präsident Wolodymyr Selenskyj wiederholte am Samstag seinen Aufruf an westliche Verbündete, die rund 300 Milliarden Dollar eingefrorener russischer Staatsgelder — hauptsächlich in europäischen Finanzinstituten — für den Wiederaufbau der Ukraine zu nutzen.
"Russland muss für alles bezahlen, was es zerstört hat. Die eingefrorenen Vermögenswerte sind ein Instrument, das existiert, das verfügbar ist und das genutzt werden sollte", sagte Selenskyj.
Rechtliche und politische Herausforderungen
Der Umgang mit eingefrorenen russischen Vermögenswerten ist ein zentrales Thema in G7- und EU-Diskussionen. Während der Westen grundsätzlich zugestimmt hat, dass Russland die Kosten des Krieges tragen soll, bleibt der rechtliche Rahmen für eine direkte Konfiszierung des Kapitals komplex. Die Ukraine schätzt die Wiederaufbaukosten auf über 500 Milliarden Dollar.
