Der ukrainische Praesident Wolodymyr Selenskyj gab im Interview mit CBS News bekannt, dass Russland sein Praesidentenflugzeug waehrend zweier juengster Reisen nach Moldau zweimal ins Visier genommen hat.
Selenskyj erklaerte: Sein Praesidentenflugzeug habe sich in Moldau befunden, weshalb Russland Moldau angegriffen habe. Bei der Rueckkehr ueber Chisinau sei dasselbe erneut geschehen.
Selenskyj bezeichnete die Vorfaelle als Teil einer gezielten russischen Strategie, ihn und andere auslaendische Staatschefs einzuschuechtern. Er erinnerte an den Drohnenangriff vom 13. September auf eine Lokomotive am Grenzuebergang Jahodin. Ex-CIA-Direktor David Petraeus befand sich zum Zeitpunkt des Angriffs in einem anderen Zug am selben Bahnhof.
Selenskyj sagte, vielleicht habe Russland nicht gewusst, dass dort Amerikaner waren, vielleicht aber auch schon — er vertraue ihnen nicht und glaube, sie haetten es gewusst.
Norwegens Premier Jonas Gahr Stoere hatte am 9. September berichtet, dass eine Drohne Selenskyjs Maschine beim Abflug aus Moldau nach Oslo beinahe getroffen haette. Moldau hatte seinen Luftraum ueber Chisinau wegen einer eingedrungenen russischen Drohne vom Typ Schahed voruebergehend teilgesperrt; die Drohne stuerzte spaeter auf einem Feld ab.
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