Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte am 19. April 2026 Gespräche mit Mykola Madijar — dem ukrainischen Botschafter in Ungarn — über die Rückgabe der in Ungarn unter Orbáns Regierung eingefrorenen Vermögenswerte der Oschadbank an.
Die Ukraine besteht darauf, dass die ungarischen Behörden Oschadbank-Gelder illegal einbehalten haben. Dieser Streit fügt sich in ein Muster angespannter Beziehungen zwischen Kiew und Budapest ein, wobei Orbán wiederholt EU-Hilfspakete für die Ukraine blockiert hat.
Ungarn unter Orbán ist einer der schwierigsten Partner für Kiew: Budapest forderte wiederholt Waffenstillstandsverhandlungen, die die Ukraine als vorteilhaft für Russland betrachtet, während es erhebliche wirtschaftliche Beziehungen zu Moskau aufrechterhalten hat.
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