Selensky-Büro bestreitet geheimes Abkommen mit Seoul über die Weitergabe nordkoreanischer Gefangener
Selensky-Berater Dmytro Lytvyn erklärte, dass die Ukraine kein Geheimhaltungsabkommen mit Südkorea bezüglich der Übergabe nordkoreanischer Kriegsgefangener an Seoul verletzt habe. Die Erklärung wurde als Reaktion auf Medienberichte abgegeben, die behaupteten, die Ukraine habe heimlich mit Seoul vereinbart, die Übergabe nicht zu veröffentlichen.
Ukraines Position
Lytvyn bestand darauf, dass die Ukraine bei der Offenlegung der Gefangenenübergabe in vollständigem Einklang mit bestehenden Vereinbarungen gehandelt habe.
Hintergrund
Die Ukraine hatte während der Kämpfe auf ukrainischem Gebiet eine Reihe nordkoreanischer Soldaten gefangen genommen. Ihre Übergabe an Südkorea war eine bedeutende diplomatische Entwicklung, die Seoul direkten Zugang zu Informationen über den Einsatz nordkoreanischer Truppen zur Unterstützung Russlands verschaffte.
