
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj traf sich am 29. März mit dem jordanischen König Abdullah II., um mögliche Sicherheitskooperationen zu erörtern. Im Mittelpunkt standen dabei Luftverteidigungssysteme sowie die regionale Stabilität im Nahen Osten und in der Golfregion.
Während des diplomatischen Besuchs betonte der ukrainische Staatschef die Bereitschaft Kiews, bei der Abwehr von Bedrohungen aus der Luft zusammenzuarbeiten. Unter Berufung auf die umfassende Kampferfahrung der Ukraine hob Selenskyj die Notwendigkeit flächendeckender Verteidigungsnetzwerke hervor.
„Die Ukraine ist offen für eine gemeinsame Arbeit zum Schutz vor Drohnen- und Raketenangriffen“, erklärte Selenskyj im Anschluss an das Treffen. „Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass es ohne ein einheitliches System schlichtweg unmöglich ist, einen vollwertigen Schutz für die Menschen und die kritische Infrastruktur aufzubauen.“
Er wies darauf hin, dass die Ukraine ein solches System erfolgreich entwickelt habe, während sie sich gegen unerbittliche russische Bombardements verteidigt, bei denen häufig im Iran entwickelte Drohnen zum Einsatz kommen. Das Land befindet sich mittlerweile im fünften Jahr des umfassenden Krieges.
Die vorgeschlagene Partnerschaft soll für beide Seiten von Nutzen sein. Selenskyj betonte die Bedeutung gegenseitiger Unterstützung und erklärte: „Es ist sehr wichtig, dass diejenigen, denen wir unsere Expertise anbieten, uns auch dabei helfen können, uns zu stärken. Ich danke Seiner Majestät für das Treffen und die Offenheit für den Dialog.“
Die Gespräche in Jordanien bilden die letzte Etappe einer umfassenderen diplomatischen Mission des ukrainischen Präsidenten, die sich auf Sicherheitsfragen konzentriert. Vor seiner Ankunft in Jordanien absolvierte Selenskyj offizielle Besuche in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar, was das zunehmende Engagement der Ukraine in den Golf- und Nahoststaaten widerspiegelt.
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