
Ein afghanischer Boxer, der nach der Machtübernahme der Taliban in Athen bei einem Proficlub trainierte, steht nun vor einem griechischen Gericht. Seine Anwälte bezeichnen die Anklagepunkte als politisch motiviert. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf Griechenlands zunehmend restriktive Asylpolitik gegenüber Afghanen.
Der Boxer, dessen Name auf Wunsch seines Rechtsteams nicht genannt wird, war vor der Rückkehr der Taliban 2021 Mitglied der afghanischen Nationalmannschaft. Er floh über den Iran und die Türkei nach Griechenland und stellte 2022 einen Asylantrag.
Amnesty International und Human Rights Watch forderten die griechische Regierung auf, den Fall zu überprüfen und eine Abschiebung zu stoppen. Afghanen, insbesondere international aktive Sportler, seien im Taliban-kontrollierten Afghanistan in gravierender Gefahr.
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