
Amnesty International veroeffentlichte am Mittwoch einen Bericht, der die israelische Regierung beschuldigt, eine Politik der ethnischen Saeuberung der Palaestinenser im besetzten Westjordanland gezielt zu verfolgen.
Der Bericht behauptet, dass israelische Behoerden Militaerrazzien, Siedlergewalt, Abrisse palaestinensischer Strukturen und Bewegungseinschraenkungen kombinieren, um das Leben palaestinensischer Gemeinschaften unertraeglich zu machen. Amnesty sieht darin einen Versuch der zwangsweisen Vertreibung der palaestinensischen Bevoelkerung.
Die israelische Regierung versucht absichtlich, palaestinensisches Gebiet zu annektieren, erklaerte Amnesty International.
Der Bericht hob das beduinische Dorf Khan al-Ahmar hervor, das seit Langem israelischen Abrissverfuegungen ausgesetzt ist. Grossbritannien, Frankreich und Kanada verhaengten im Juni Sanktionen gegen Netzwerke, die Siedlergewalt ermoeglichen.
Israel hat Vorwuerfe ethnischer Saeuberungen stets zurueckgewiesen und seine Operationen als Sicherheitsmassnahmen charakterisiert. Das Westjordanland steht seit 1967 unter israelischer Besatzung. Die Siedlungsexpansion hat das zusammenhaengende Gebiet unter palaestinensischer Verwaltung kontinuierlich verkleinert.
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