
Wissenschaftler haben eine überraschende Ankündigung gemacht: Der erste je in der Antarktis entdeckte Dinosaurierknochen war nicht das Ergebnis einer neueren Expedition, sondern lag seit mehr als 40 Jahren in einer Museumschublade. Das Fossil, ein Teil des Schwanzes eines Titanosauriers, wurde 1985 auf dem Eiskontinent gesammelt und erst kürzlich korrekt identifiziert.
Der Knochen wurde 1985 bei einer Forschungsreise geborgen und in einem Naturhistorischen Museum eingelagert, wo er unter Tausenden anderen Exemplaren unerkannt blieb. Paläontologen, die alte Antarktis-Sammlungen neu untersuchten, machten bei modernen Analysen diese bemerkenswerte Entdeckung.
Die Antarktis war einst ein warmer, bewaldeter Kontinent. Zur Zeit der Dinosaurier, vor etwa 70–80 Millionen Jahren, war das Land, das heute unter Eis liegt, mit Vegetation bedeckt. Der Fund bestätigt die Theorie einer weltweiten Verbreitung der Titanosaurier.
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