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CSD-Anschlag Berlin: Deutschland debattiert Deradikalisierung nach Islamismus-Terror

📅 Jul 28, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Deutschland debattiert intensiv ueber die Praevention islamistischer Radikalisierung, nachdem am Samstag ein toedlicher Anschlag auf die Berliner CSD-Parade verueebt wurde. Der 21-jaehrige Tatverdeachtige Abdul B. wurde am Montag von der Polizei erschossen. Es stellte sich heraus, dass er im Juni und Juli - kurz vor der Tat - an zwei Vorgespraechen eines Berliner Deradikalisierungsprogramms teilgenommen hatte.

Warum der Taeter nicht frueher gestoppt wurde

Das Violence Prevention Network teilte mit, Abdul B. habe keinen ernsthaften Willen zum Ausstieg aus der islamistischen Szene gezeigt und waere nicht ins Vollprogramm aufgenommen worden. Das nordrhein-westfaelische Aussteigerprogramm Islamismus (API), das seit 2014 arbeitet, prueft jeden Kandidaten: Sozialarbeiter koennen nur weitermachen, wenn eine echte Distanzierungsabsicht erkennbar ist.

Radikalisierung Jugendlicher verlagert sich ins Netz

Fachleute beobachten eine deutliche Verschiebung: Die Klienten werden immer juenger, die Radikalisierung geschieht zunehmend ueber soziale Medien statt ueber physische Netzwerke. Soziale Medien wirken wie ein Radikalisierungsverstaerker und viel schneller, sagte eine Beraterin. Der Berliner Anschlag hat erneut Forderungen nach schaerferer Ueberwachung islamistischer Gefaehrder ausgeloest.

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