
Die Trump-Regierung hat den Kongress über ihre Absicht informiert, 52 Millionen US-Dollar aus dem Auslandsmilitärfinanzierungsprogramm von europäischen und nahöstlichen Ländern auf konservative Regierungen in Mittel- und Südamerika umzuleiten, berichtet die Associated Press.
Die ursprünglich für die Slowakei, Nordmazedonien, Tunesien und den Irak vorgesehenen Mittel gehen nun an Panama, Peru, Ecuador und Kolumbien. Das Außenministerium erklaerte, die Umschichtung diene der Bekämpfung des Drogentemorismus und der Sicherung des Panamakanals.
Das Außenministerium betonte die geopolitische Dimension: Die umgeleiteten Mittel sollen verhindern, dass Gegner strategische Stützpunkte in der westlichen Hemisphäre errichten — ein impliziter Verweis auf China. Beamte stellten klar, dass die Umverteilung keine vollständige Einstellung der Militärhilfe für den Irak, Tunesien, die Slowakei oder Nordmazedonien bedeutet.
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