
Zehn Jahre nach dem Brexit-Referendum haben sich die versprochenen wirtschaftlichen Vorteile nicht materislisiert. Immer mehr Analysen zeigen eine anhaltende, messbare Belastung der britischen Wirtschaft.
Stanford-Professor Nicholas Bloom schaetzt, dass der Brexit das britische BIP bis 2025 um 6 bis 8 Prozent gesenkt hat. Bloomberg Economics beziffert den jaehrlichen Schaden auf ueber 100 Milliarden Pfund. Oekonomen prognostizieren fuer 2026-2030 ein durchschnittliches Jahreswachstum von nur 1,3 Prozent.
Die britischen Guterexporte liegen schaetzungsweise 10 bis 15 Prozent unter den Voraussagen ohne Brexit. Die Unternehmensinvestitionen gingen nach 2016 deutlich zurueck.
Das Pfund handelt rund 10 Prozent unter seinem Wert vom Juni 2016, was die Lebenshaltungskosten in Grossbritannien erhoehte.
Das Versprechen der Kontrolle ueber die Einwanderung war trug:uschend. Der Rueckgang der EU-Zuwanderung wurde durch einen starken Anstieg der Nicht-EU-Zuwanderung ueberkompensiert.
Eine YouGov-Umfrage vom Juni 2026 ergab: 57 Prozent der Briten halten den Brexit fuer einen Fehler, nur 30 Prozent sehen ihn als richtige Entscheidung.
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