
Da Hitzewellen in Europa immer häufiger und intensiver werden, denken viele Haushalte über die Anschaffung einer Klimaanlage nach. Experten warnen jedoch davor, sich ausschließlich auf den Kaufpreis zu konzentrieren – das kann langfristig ein kostspieliger Fehler sein.
Moderne Klimaanlagen unterscheiden sich erheblich in ihrer Energieeffizienzklasse, dem Stromverbrauch und dem ökologischen Fußabdruck. Ein günstigeres Gerät mag zunächst Geld sparen, doch die höheren Betriebskosten können die anfängliche Ersparnis über mehrere Betriebsjahre weit übersteigen.
Neben den Stromrechnungen gibt es weitergehende Bedenken. Klimaanlagen mit veralteten Kältemitteln tragen stärker zur globalen Erwärmung bei, während Geräte, die Wärme in Straßen und Innenhöfe abgeben, die Temperaturen in dicht bebauten Stadtgebieten erhöhen können – ein Phänomen, das als städtische Wärmeinsel bekannt ist.
Fachleute empfehlen Käufern, auf die Energieeffizienzklasse zu achten, Modelle mit modernen Kältemitteln mit geringerem Treibhauspotenzial zu bevorzugen und Wärmepumpen als Alternative in Betracht zu ziehen, die im Winter auch heizen.
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