🔖👤
Former FBI Director James Comey on Capitol Hill, Washington

Comey beantragt Einstellung der Muschel-Anklage und beruft sich auf die Redefreiheit

📅 Jul 27, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Anwälte des früheren FBI-Direktors James Comey beantragten am Montag, dem 27. Juli, die Einstellung der Bundesanklage, derzufolge er Präsident Trump mit dem Leben bedroht haben soll. Grundlage des Falls ist ein einzelnes Instagram-Foto von Muscheln in der Anordnung „86 47". Comeys Anwälte argumentieren, der Post sei verfassungsrechtlich geschützte politische Meinungsäußerung, keine echte Drohung.

Comey wurde im April 2026 wegen des im Mai 2025 veröffentlichten und inzwischen gelöschten Posts angeklagt. Die Staatsanwaltschaft sieht darin — „86" als Slang für das Eliminieren einer Person, „47" für Trumps Präsidentschaftsnummer — eine glaubwürdige Lebensdrohung.

First Amendment und Beweisstandard

„Diese Anklage zielt auf politische Meinungsäußerung, die im Kern des Ersten Zusatzartikels steht", heißt es in der Eingabe. Tausende Produkte mit dem Slogan „86 47" werden offen verkauft. Nach dem Löschen des Posts hatte Comey selbst den örtlichen Polizeichef kontaktiert und einer Befragung durch den Secret Service zugestimmt — unvereinbar mit einer Drohungsabsicht. Comeys Anwälte weisen darauf hin, dass Trump selbst Abgeordnete als des Todes würdige „Verräter" bezeichnete — eine Rhetorik, die das Muschel-Foto bei weitem übertrifft. Ein Plädoyer auf „nicht schuldig" ist für nächsten Monat in North Carolina geplant. Der Fall gilt als Teil eines politisch motivierten Vorgehens gegen Trump-Kritiker.

Quelle: ABC News
Diskussion 0

Wir verwenden Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Datenschutzrichtlinie