Strafanzeige gegen FIFA-Präsident Infantino in der Schweiz eingereicht
In der Schweiz wurden Strafverfahren gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm 'kriminelles Missmanagement' im Zusammenhang mit einem Plan vor, eine Beteiligung an den kommerziellen FIFA-WM-Aktivitäten an externe Investoren zu verkaufen.
Der Fall wurde durch eine Beschwerde einer nicht genannten Partei ausgelöst, die mit dissentenVerbänden innerhalb der FIFA-Governance-Struktur in Verbindung stehen soll. Die Schweizer Behörden, die aufgrund des FIFA-Hauptsitzes in Zürich zuständig sind, bestätigten das laufende Verfahren.
Die Vorwürfe beziehen sich auf einen geplanten Deal, bei dem ein Private-Equity-Konsortium eine Minderheitsbeteiligung an einem Vehikel erworben hätte, das die FIFA-WM-Übertragungs- und Sponsoringeinnahmen kontrolliert.
FIFA und Infantino bestritten jegliches Fehlverhalten. Es ist nicht das erste Mal, dass Infantino mit rechtlichen Untersuchungen konfrontiert ist.
