
EasyJet, eine der größten Billigfluggesellschaften Europas, hat sich auf eine Übernahme durch Apollo Global Management, die US-amerikanische Private-Equity- und Kreditinvestmentgesellschaft, für 5,7 Milliarden Pfund geeinigt — eine der größten Übernahmen in der Geschichte der britischen Luftfahrt. Der Vorstand empfahl den Aktionären einstimmig, das Angebot anzunehmen, das jeden Anteil mit 7,15 Pfund bewertet.
Die Einigung folgt auf wochenlange Übernahmespekulationen, nachdem ein Konkurrenzgebot von Castlelake, einer anderen US-amerikanischen Investmentfirma, formell zurückgezogen wurde. Apollo hatte sich als bevorzugter Bieter herausgestellt, und die Verhandlungen endeten mit der am Mittwochmorgen bekannt gegebenen Einigung.
EasyJet betreibt mehr als 1.200 Strecken in ganz Europa und darüber hinaus und beschäftigt über 19.000 Mitarbeiter. Apollo hat signalisiert, EasyJet als eigenständiges Unternehmen weiterzuführen und plant keine unmittelbaren Stellenkürzungen.
Sir Stelios Haji-Ioannou, der griechisch-zyprische Unternehmer, der EasyJet 1995 gründete, und seine Familie halten rund 15% der Aktien. Der Preis von 7,15 Pfund pro Aktie stellt eine deutliche Prämie gegenüber dem Kurs vor den Geboten dar. Die Transaktion bedarf der Zustimmung der Aktionäre und der Regulierungsbehörden und soll Ende 2026 abgeschlossen werden.
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