Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo zeigt keine Anzeichen der Stabilisierung, warnt die WHO. Mehr als 500 Tote bei 1.561 bestätigten Fällen — eine Sterblichkeitsrate von rund 32%.
Der Ausbruch hat mindestens drei östliche Provinzen der DRK erfasst und breitet sich nach Uganda aus. „Wir würden gerne von Stabilisierung sprechen, aber ehrlich gesagt können wir das noch nicht sagen,' sagte der WHO-Vertreter im Kongo.
Für den Bundibugyo-Ebolavirus gibt es keinen zugelassenen Impfstoff oder spezifische Behandlung. Studien mit experimentellen Kandidaten laufen.
Die WHO erklärte am 16. Mai 2026 eine internationale Gesundheitsnotlage. Die US-amerikanische CDC erhöhte die Reisewarnung für betroffene Provinzen auf Stufe 3.
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