
Bei den Beratungen über den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen der EU (2028–2034) wird die geplante Zuweisung von 100 Milliarden Euro für die Ukraine laut einem hochrangigen EU-Diplomaten kaum kontrovers diskutiert.
"Die kurze Antwort lautet: Das war nicht Gegenstand vieler Diskussionen — und das ist ein positives Zeichen", sagte der Diplomat. Er wertet dies als Indiz dafür, dass die Mitgliedstaaten anerkennen, dass die Ukraine in den kommenden Jahren erhebliche Finanzierungsmittel benötigen wird.
Die 100 Milliarden Euro für die Ukraine wurden erstmals Mitte 2025 als Teil des vorläufigen MFR-Rahmens gemeldet. Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen noch in diesem Jahr eine Einigung über den Haushalt für 2028–2034 erzielen; eine wichtige Debatte ist für den Brüsseler Gipfel am 15.–16. Oktober vorgesehen.
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