Das Europäische Parlament hat am Dienstag den Abschlussbericht seines Sonderausschusses zum Europäischen Demokratieschild angenommen. Darin sind praktische Empfehlungen enthalten, die der EU helfen sollen, ihre Abwehrkräfte gegen ausländische Einmischung zu stärken und vorhandene Instrumente zum Schutz demokratischer Institutionen auszubauen.
Der Bericht legt konkrete Schritte dar, mit denen die EU ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber dem erhöhen kann, was die Parlamentarier als systematische Versuche vor allem seitens Russlands beschrieben, demokratische Prozesse in den Mitgliedstaaten zu untergraben.
Zu den zentralen Prioritäten zählt eine verstärkte Koordinierung zwischen EU-Institutionen und nationalen Regierungen bei der Erkennung und Abwehr von Einflussoperationen. Die Empfehlungen betonen auch die Notwendigkeit, vorhandene rechtliche und operative Instrumente zu stärken. Die Abgeordneten betonten, dass demokratische Institutionen über Mittel zur Früherkennung von Einmischungskampagnen verfügen müssen. Die Abstimmung spiegelt die wachsende Dringlichkeit angesichts dokumentierter russischer Desinformationskampagnen wider.
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