Das Europäische Parlament empfahl, die Unterstützung der Ukraine beim Ausbau ihrer offensiven Cyberfähigkeiten zu beschleunigen. Dies stellt eine bedeutende Verschärfung der Bereitschaft der EU dar, Ukraines aktive digitale Kriegsführungsbedürfnisse zu unterstützen.
Die Abgeordneten forderten die EU auf, umfassende Strategien zur Verhinderung physischer und Cyber-Sabotage kritischer Systeme einschließlich Energieinfrastruktur und Kommunikationsnetze zu entwickeln.
Der Bericht bekräftigte Russlands Status als primäre externe Bedrohung für die europäische Sicherheit. Die EU muss von der Verteidigung zu aktiver Abschreckung übergehen, einschließlich der Bewertung von Mechanismen für offensive Maßnahmen gegen Moskaus destabilisierende Infrastruktur.
Parlamentarier unterstützten eine Aufstockung des ENISA-Budgets für Echtzeit-Incident-Koordination und Frühwarnsysteme. Die NATO verzeichnete im vergangenen Jahr über 200 hybride Angriffe. Am 11. September meldete eine Gemeinde im Burgund Hunderttausende Cyberangriffe in einer Woche aus Russland. Die Empfehlungen berühren direkt die Debatten über EU-Sicherheitspolitik und Ukraines Cyberkriegsführungskapazitäten.
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