EU-Beamte haben eingeräumt, dass die prognostizierte Haushaltslücke der Ukraine für 2027 noch nicht berechnet wurde. Dies wurde während einer Ausschussanhörung des Europäischen Parlaments zur makrofinanziellen Unterstützung der Ukraine bekannt.
Vertreter der Europäischen Kommission erklärten, die Methodik zur Bewertung der ukrainischen Bedarfe werde noch verfeinert. Genaue Zahlen hingen vom Konfliktverlauf, Wiederaufbaukosten und den heimischen Einnahmen der Ukraine ab.
Das Ukraine-Fazilität-Paket über 50 Milliarden Euro deckt den Zeitraum bis 2027, ukrainische Amtsträger haben jedoch wiederholt auf mögliche zusätzliche Lücken hingewiesen.
MdEPs zeigten sich besorgt, dass die EU ohne klare Bedarfsabschätzung unvorbereitet auf den Ablauf des aktuellen Rahmens trifft. Die Kommission erwartet vorläufige Zahlen im ersten Quartal 2027.
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