
Die verheerende Hitzewelle, die Westeuropa bereits fest im Griff hat, verschiebt sich nun nach Osten: Deutschland bereitet sich auf Temperaturen vor, die in einigen Regionen 40 Grad erreichen könnten. Frankreich hat seine nationale Hitzewarnungsstufe auf das Maximum angehoben — eine selten genutzte Einstufung — nachdem Behörden Todesfälle durch die extremen Temperaturen auch unter jungen Menschen bestätigten.
Die französischen Gesundheitsbehörden aktivierten das maximale Hitzenotfallprotokoll nach Berichten über hitzebedingte Todesfälle in allen Altersgruppen. Diese höchste Alarmstufe wurde seit Einführung des Warnsystems nach der verheerenden Hitzewelle 2003 nur eine Handvoll Mal ausgerufen. Notfallkühlzentren wurden im ganzen Land geöffnet, und die Bevölkerung wird gebeten, in den Mittagsstunden drinnen zu bleiben.
Meteorologen prognostizieren in Teilen Deutschlands Temperaturen von bis zu 40 Grad. Behörden gaben Empfehlungen für Krankenhäuser, Pflegeheime und Outdoor-Arbeiter aus. Die extreme Hitze soll noch mehrere Tage anhalten.
Die aktuelle Hitzewelle betrifft Dutzende Millionen Menschen. In Frankreich und Großbritannien wurden bereits Rekorde gebrochen, wo das Thermometer in Somerset 36,7 Grad zeigte — der heißeste jemals in Großbritannien gemessene Juni-Wert. Experten führen die zunehmende Häufigkeit solcher Extremereignisse auf den Klimawandel zurück.
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