Der neue europäische Wettersatellit MTG-I2 (Meteosat Third Generation Imager 2) ist erfolgreich ins All gestartet worden. Das Gerät soll die Kapazitäten Europas zur Überwachung und Vorhersage extremer Wetterereignisse erheblich verbessern.
Der Satellit ist darauf ausgelegt, sich entwickelnde Gewitter früher als bisher zu erkennen, damit Wetterbehörden frühzeitigere Warnungen ausgeben können. Eine verbesserte Vorhersage von Sturzfluten gehört zu seinen Hauptzielen — eine Fähigkeit, die angesichts der zunehmenden Häufigkeit von Extremniederschlägen immer wichtiger wird.
MTG-I2 verfügt zudem über moderne Sensoren zur Waldbranderkennung. Durch kontinuierliches Hochauflösungs-Infrarot-Scanning können neu entstehende Feuer innerhalb von Minuten erkannt werden.
Der Satellit ist Teil des Meteosat Third Generation-Programms (MTG), einer gemeinsamen Initiative von EUMETSAT und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Er ergänzt den seit 2023 operativen MTG-I1-Satelliten.
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