
John Bolton, der von 2018 bis 2019 als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Donald Trump tätig war, hat sich schuldig bekannt, geheime Regierungsdokumente unsachgemäß gehandhabt zu haben. Bundesstaatsanwälte gaben das Schuldbekenntnis bekannt, dem zufolge Bolton eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren droht und er einer Geldstrafe von 2,25 Millionen Dollar zugestimmt hat.
Die Anklagen beziehen sich auf die angebliche Entnahme und unsachgemäße Aufbewahrung von Geheimdokumenten nach dem Ende von Boltons Regierungszeit. Die Geldstrafe von 2,25 Millionen Dollar ist eine der höchsten in einem Fall dieser Art, der einen ehemaligen hochrangigen Regierungsbeamten betrifft.
Boltons Fall reiht sich in eine Reihe hochkarätiger Strafverfolgungen wegen unsachgemäßen Umgangs mit Geheimdokumenten durch ehemalige Beamte ein. Bolton ist für seine außenpolitisch harte Linie und seine Memoiren bekannt, in denen er die Trump-Administration kritisierte.
Das Schuldbekenntnis eines ehemaligen hochrangigen Trump-Regierungsbeamten dürfte politische Kommentare von beiden Seiten des politischen Spektrums provozieren. Bolton ist eine polarisierende Figur in der amerikanischen konservativen Politik.
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