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FIFA-Präsident Infantino kämpft in Rabat um sein politisches Überleben

📅 Aug 5, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

FIFA-Präsident Gianni Infantino berief am Mittwoch in Rabat (Marokko) ein Krisentreffen ein — ausgerechnet in der Stadt, in der er eine künftige Krönungszeremonie für seine Wiederwahl geplant hatte. Die Zusammenkunft fand statt, während seine Position immer prekärer wurde.

Verbündete laufen davon

FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström, bislang als enger Vertrauter Infantinos geltend, distanzierte sich öffentlich von dem umstrittenen Investitionsdeal und erklärte, er sei nicht informiert worden und habe erst aus der Presse davon erfahren. FIFA-Direktor Arsene Wenger äußerte sich ähnlich.

Erpressungsvorwürfe aus Jordanien

Prinz Ali bin al-Hussein, Präsident des Jordanischen Fußballverbands, bezeichnete den Druck auf Mitgliedsverbände, Infantino bei der Wiederwahl zu unterstützen, als «Erpressung» und erklärte, sein Verband habe ihn «früher nicht unterstützt und werde das auch jetzt nicht tun».

Fehlende Zahlungen und wachsende Opposition

Vier WM-Ausrichterstädte erklärten The Athletic anonym, FIFA-Funktionäre hätten ihnen mündlich je eine Million Dollar «Legacy»-Gelder versprochen — ohne schriftliche Vereinbarung und ohne Zahlung. Griechenland zog offiziell seine Unterstützung zurück.

«Ich könnte 10.000 Wörter über die Probleme der FIFA schreiben. Aber die Lösung erfordert nur drei: Infantino muss gehen.» — Luís Figo, im Daily Mail

Auslöser der Krise ist ein gescheiterter Geheimplan, Anteile an der Fußball-WM und anderen FIFA-Turnieren an private Investoren zu verkaufen. Infantino gab keine Anzeichen eines Rücktritts.

Quelle: DW
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