Frankreich hat seine Teilnahme an der FIFA Frauen-U20-Weltmeisterschaft in Polen bestätigt, die in 29 Tagen beginnen soll, trotz der Boykottdrohung der Uefa. Der Französische Fußballverband teilte BBC Sport mit, dass sich die Pläne für das Turnier nicht geändert haben.
Der Konflikt entstand durch den Plan von FIFA-Präsident Gianni Infantino, Anteile an FIFA-Wettbewerben an private Investoren zu verkaufen. Alle 55 UEFA-Mitgliedsverbände stimmten für einen Boykott. Infantino zog den Plan zurück und entschuldigte sich, jedoch signalisierte die Uefa am Donnerstag, dass der Boykott noch umgesetzt werden könnte.
Über die U20-WM hinaus sind auch die Qualifikationen für die Frauen-WM in Brasilien und die U17-WM in Marokko betroffen. Das größte langfristige Risiko betrifft die Frauen-WM 2027, bei der Titelverteidigerin Spanien und andere europäische Spitzenteams fehlen könnten.
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