
Die Kraftstoffpreise an europäischen Tankstellen sind stark gestiegen und erzeugen erheblichen öffentlichen Druck auf die Regierungen in der EU. Deutschland ist keine Ausnahme: Autofahrer zählen zu den am stärksten belasteten auf dem Kontinent, wobei die Situation im Binnenmarkt unterschiedlich ist.
Laut einer vergleichenden Analyse der Deutschen Welle sind die wichtigsten Treiber der Preisunterschiede nationale Steuern und Abgaben, die bis zu 60 Prozent des Endpreises ausmachen können. Niederlande, Finnland und Deutschland erheben höhere Kraftstoffsteuern, während osteuropäische Mitgliedsstaaten tendenziell niedrigere Sätze haben.
Analysten erwarten, dass die Kraftstoffpreise kurzfristig hoch bleiben, teilweise wegen der anhaltenden Instabilität im Nahen Osten. Einige EU-Mitgliedstaaten diskutieren über befristete Steuersenkungen, aber eine breite Einigung ist nicht in Sicht.
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