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Police investigation at power substation Germany sabotage

Tatverdächtiger bekennt sich zu Sabotage an Umspannwerken — Polizei fahndet

📅 Sep 4, 2026⏱ 1 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Nach mehreren mutmaßlichen Anschlägen auf die Stromversorgung in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen fahndet die Polizei nach einem Mann, der zwei handschriftliche Bekennerschreiben verschickt hat. Ermittler halten die Schreiben nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios für authentisch, da sie umfangreiches technisches Täterwissen enthalten.

Zwei Schreiben, mehrere Angriffe

In einem ersten Schreiben erklärt der Verfasser, er habe «Kurzschlüsse im Stromnetz rund um die Kraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe verursacht». Als Motiv nennt er den Kampf gegen fossile Stromerzeugung und Deutschlands Rolle im Nahostkonflikt. In einem zweiten Schreiben beansprucht er Angriffe auf die Stromversorgung bei Gohr, Bergheim-Rheidt, Dormagen und Weisweiler. Beide Schreiben sind mit vollständigem Namen unterzeichnet.

Verdächtiger weiter flüchtig

Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um einen 1977 geborenen deutschen Staatsangehörigen aus Gevelsberg handeln. Die Polizei durchsuchte am Donnerstag seinen Wohnort, traf ihn aber nicht an. In Dormagen wurde eine verdächtige Abschussvorrichtung gefunden. Zahlreiche Einsatzkräfte rückten zum Kraftwerk Weisweiler bei Aachen aus.

Wachsende Beunruhigung

Das Bekenntnis kommt angesichts zunehmender Verunsicherung in der Bevölkerung über die steigende Zahl von Angriffen auf kritische Infrastruktur in Deutschland. Sicherheitsexperten warnen: Die Menschen müssen sich darauf einstellen, dass das so bleibt.

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