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Deutschland verzeichnet 2026 rund 12.500 Hitzetote — Rekord seit einem Jahrzehnt

📅 Aug 14, 2026⏱ 2 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am 13. August, dass bis zum 2. August 2026 in Deutschland mindestens 12.500 Menschen vorzeitig an hitzebedingten Ursachen gestorben sind — der höchste Wert in der Bundesrepublik in den vergangenen zehn Jahren.

Meiste Hitzetote seit einem Jahrzehnt

Das RKI betont, dass diese Zahl eine konservative Schätzung darstellt und die tatsächliche Zahl der Hitzetoten höher liegen könnte. Die bisherigen Spitzenjahre waren 2018 mit rund 9.400 und 2019 mit rund 7.700 Hitzetoten in Deutschland.

Am schwersten betroffen sind das Saarland (43,4 Tote pro 100.000 Einwohner) und Rheinland-Pfalz (38,7). Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 15 Sterbefällen pro 100.000 Einwohner.

Ältere Menschen besonders gefährdet

Den Daten zufolge waren Menschen ab 85 Jahren am häufigsten betroffen: Rund 6.300 Sterbefälle entfielen auf diese Altersgruppe. Mehr als 3.100 Hitzetote waren zwischen 75 und 84 Jahre alt.

Tödliche Junihitze

Derzeit rollt eine neue Hitzewelle über Deutschland, die jedoch schwächer ist als die extreme Hitze im Juni, die in vielen Regionen die 40-Grad-Marke überschritt. Das RKI schätzt, dass allein die Junihitze rund 5.100 Menschenleben forderte. Europaweit errechnete AFP mindestens 12.000 überzählige Todesfälle für den selben Monat.

Juni und Juli 2026 waren die heißesten Monate, die in Westeuropa je aufgezeichnet wurden — die Durchschnittstemperatur übertraf den Basiswert 1991–2020 um 2,79 Grad Celsius, so der Copernicus-Klimawandeldienst.

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