German FM Wadephul meets Lavrov at UN General Assembly
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Historisches Treffen: Wadephul trifft Lawrow am Rande der UN-Vollversammlung — Kein Friedensfortschritt

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Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) traf den russischen Außenminister Sergej Lawrow am Rande der UN-Generalversammlung in New York am 27. September 2026. Das Treffen ist der hochrangigste bilaterale diplomatische Kontakt zwischen Deutschland und Russland seit dem Beginn der russischen Vollinvasion der Ukraine im Februar 2022.

Keine Friedenssignale aus Moskau

Im Anschluss an das Treffen erklärte Wadephul öffentlich, dass Russland keinerlei Bereitschaft zu Friedensverhandlungen gezeigt habe. Der deutsche Minister betonte, Berlin bleibe der diplomatischen und militärischen Unterstützung der Ukraine verpflichtet, und jede Friedensregelung müsse die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine wahren. Das Gespräch mit Lawrow bezeichnete er als offen, aber ohne positive Ergebnisse.

Diplomatische Bedeutung

Das Treffen erregte erhebliche internationale Aufmerksamkeit, da direkter hochrangiger Dialog zwischen Deutschland und Russland seit 2022 nahezu nicht existent war. Kritiker in Deutschland und ganz Europa stellten infrage, ob ein Gespräch mit Lawrow die diplomatische Stellung Russlands legitimiert, während der Krieg in der Ukraine fortdauert. Deutsche Regierungsvertreter argumentierten jedoch, dass die Aufrechterhaltung von Kommunikationskanälen — auch schwierigen — für eine langfristige Konfliktlösung unerlässlich sei.

Die Treffen am Rande der UN-Generalversammlung in New York boten Diplomaten der Konfliktparteien eine seltene Gelegenheit zum Positiosgespräch. Auch wenn kein Durchbruch erzielt wurde, unterstreicht das Wadephul-Lawrow-Treffen die andauernde Suche nach einem diplomatischen Weg zur Beendigung des Krieges.

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