Die weltweite öffentliche Entwicklungshilfe ist 2025 stark zurückgegangen und verzeichnete den größten jährlichen Rückgang in der Geschichte der ODA-Statistiken, berichtet Deutsche Welle. Führende Geberländer kürzen Auslandshilfe-Budgets, während die Zahl der Menschen, die weltweit humanitäre Hilfe benötigen, steigt.
Deutschland, traditionell einer der größten Geberländer weltweit, hat seinen Entwicklungszusammenarbeits-Etat deutlich reduziert. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sieht sich mit Kürzungen von fast einer Milliarde Euro im Vergleich zu 2024 konfrontiert. Humanitäre Soforthilfe des Auswärtigen Amts könnte bis 2026 halbiert werden.
Hilfsorganisationen warnen, dass die Finanzierungslücken Menschenleben kosten und langfristige Entwicklungserfolge in vulnerablen Regionen gefährden.
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