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Himalaya-Sturzflut: Zahl der Toten steigt auf 750, 2500 Menschen vermisst

📅 Aug 30, 2026⏱ 2 Min. Lesezeit💬 0 Kommentare🔴 Live-Updates

Die Zahl der Todesopfer der verheerenden Sturzflut, die den Himalaya am Mittwoch heimsuchte, ist auf 750 gestiegen: In Nepal wurden 734 Leichen geborgen, in Tibet 16. Die Katastrophe zählt zu den tödlichsten Naturkatastrophen des Jahres 2026.

Noch immer 2500 Menschen vermisst

Der nepalesische Katastrophenschutz meldet, dass rund 2500 Menschen noch immer als vermisst gelten, darunter 589 Ausländer. Zusammen mit den Vermissten in Tibet suchen Rettungsteams nach fast 3000 Menschen. Die meisten Leichen in Nepal wurden weit flussabwärts im Bezirk Chitwan an der indischen Grenze gefunden – Dutzende Kilometer vom eigentlichen Katastrophengebiet entfernt.

Warnung vor weiteren Überschwemmungen

Einsatzkräfte warnen Bewohner der Regionen Rasuwa, Nuwakot und Dhading vor möglichen neuen Fluten des Bhotekoshi-Flusses, der am Mittwoch gewaltige Mengen Schlamm und Geröll mitgeführt und auf Dutzenden Kilometern Zerstörungen hinterlassen hatte.

Internationale Hilfe trifft ein

Indien und China haben Expertenteams nach Nepal entsandt. Im Mittelpunkt steht ein Wasserkraftwerk am Trishuli-Fluss, in dessen Tunnel Arbeiter eingeschlossen sein sollen.

Gletscherbruch löste die Katastrophe aus

Auslöser war der Abbruch eines Gletschers, der eine Lawine aus Eis, Geröll und Schlamm freisetzte. Häuser, Kraftwerke und Brücken wurden mitgerissen. Chinesische Wissenschaftler geben an, dass der Schlamm lediglich sechs bis sieben Minuten brauchte, um von der nepalesischen Seite den Grenzübergang Gyirong zu erreichen.

Forscher machen den Klimawandel verantwortlich: Die Erwärmung beschleunigt das Schmelzen der Himalaya-Gletscher, destabilisiert Berghänge und erhöht das Risiko von Erdrutschen. Die Gletscher im Himalaya schmelzen schneller als je zuvor in der aufgezeichneten Geschichte.

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