Eine Passagierfähre kenterte am Sonntag, 13. September, in der Java-See vor der indonesischen Küste. Indonesische Such- und Rettungsbehörden leiteten eine Großoperation zur Suche nach Überlebenden ein.
Das Schiff beförderte Passagiere zwischen indonesischen Inseln, als es bei schlechtem Wetter kenterte. Retter der Agentur Basarnas wurden mit Booten und Hubschraubern entsandt. Einige Überlebende wurden aus dem Wasser gerettet, aber Dutzende galten am Montagmorgen noch als vermisst.
Starker Wind und hohe Wellen erschwerten die Operation. Taucher unterstützten die Oberflächenteams. Indonesische Marineschiffe wurden ebenfalls entsandt.
Indonesien ist ein Archipel mit mehr als 17.000 Inseln, auf dem Fähren das wichtigste Transportmittel sind. Das Land verzeichnet eine Geschichte schwerer Fährunglücke aufgrund von Überfüllung, veralteten Schiffen und unberechenbarem Wetter.
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